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Mobil: +49 151 23663224

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Gewalt an (Grund)schulen - Professionelle Headbutts in der 3. Klasse

March 14, 2018

Dass es an Grundschulen nicht immer "zimperlich" zugeht, ist ja mittlerweile kein Geheimnis. Zu meiner Grundschulzeit (OK, dass ist schon über 30 Jahre her), gab es unter Jungs auch immer mal Rangeleien und Keilereien. Ein "Schläger" war eben immer dabei. Aber da wurde meist nur geschubst und ab und an flogen dann auch mal die Fäuste.

Die "Gute, alte Zeit"...

Tatsächlich ist die (angezeigte) KÖRPERLICHE Gewalt an Schulen rückläufig - dafür hat sich die Intensität der Gewalt, die eingesetzten Mittel und deren Auswirkungen verstärkt.

 

Das hier geschilderte Szenario hat sich tatsächlich so ereignet. Und nein, nicht in Berlin, München, Hamburg, Saarbrücken, Völklingen, Neunkirchen, Homburg, "KEINE Brennpunkt-Schule" - sondern in einem kleinen Ort!

 

NEIN; an dieser Schule gibt es KEIN Gewaltproblem!

Es ist hier die Rede von einzelnen ganz wenigen Kindern, welche eine erschreckend hohes Gewaltpotential aufzeigen und dieses auch einsetzen!

 

Die Zeiten ändern sich - so auch das Gewaltpotential und die -intensität von (einigen) Schülern.

 

Schule ist aus, die Kids machen sich auf den Heimweg.

2 Jungs schlendern gesprächsvertieft vom Schulgelände. Ein 3. Junge (gleiche Klassenstufe) kommt hinzu und geht zielgerichtet auf den vermeitlich "schwächeren" Jungen zu und fängt mit Schubsen an. Der angegriffene Junge schubst zuerst zurück - der Angreifer fängt sofort an zu treten und zu schlagen.  Der 2. Junge geht auf einen Erwachsenen zu und ersucht dessen Hilfe. Nachdem der angegriffene Junge eine Schutzhaltung einnimmt, stürmt der Angreifer mit 2 schnellen Schritten vor und verpasst dem anderen Jungen eine Headbutt (Kopfstoß) Richtung Gesicht ("face to face")

Eine Headbutt wie aus dem "Lehrbuch", "face to face", d.h. mit der Stirn gezielt Richtung Nase des "Opfers" - mit dem Ziel, die Nase zu brechen.

Das Ziel muss dem Angreifer KLAR sein - sonst würde er die Headbutt nicht SO GEZIELT ausführen!
Der Erwachsene geht dazwischen und trennt den Angreifer von seinem Opfer. Der Angreifer zeiht sich zurück und verschwindet im Fahrzeug seiner Eltern, welche in diesem Augenblick vorfahren.

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 

 

Da darf man sich ruhig einmal Fragen, wo ein 3. Klässler die perfekte Ausführung einer Headbutt erlernt hat?

 

In der Selbstverteidigung wird diese Technik AUSSCHLIESSLICH zur SELBSTverteidigung eingesetzt (Kind vs Heranwachsenden/Erwachsenen)- und nicht zum Angriff!

Bei verschiedenen "Kampfsportarten" ist die Headbutt ein "Foul" und / oder verboten!

Das Anwenden jeglicher Angriffstechniken ist außerhalb der entsprechenden Sportstätten untersagt und hat idR drastische Konsequenzen zur Folge!

 

Nur wo lernt ein 3. Klässler diese Angriffstechnik? 

 

Liegt es an YouTube & Co, dem Fernsehprogramm und / oder den Computerspielen, dass es schon im Grundschulalter Kinder mit einem solchen Gewaltpotential gibt?

 

Oder eher an den Eltern, die ihren Kids zur Konfliktbewältigung nur noch die Sprache der Fäuste statt die Stärke der klugen Worte beibringen?

Ganz nach dem Motto: GEWALT bringt Angst und Einschüchterung - eine trügerische Art von "Selbstbehauptung"!

 

Selbstbehauptung durch Gewalt?

 

Selbstbehauptung hat rein gar nichts mit "angreifender Gewalt" zu tun! Hier wird der Begriff "assozialisiert", um dem (bewusst) falschen Handeln den Mantel der gewissen "Legalität" zu verpassen!

 

Selbstbehauptung ist die Fähigkeit, sich nach außen hin (Soziale Interaktion) der eigenen Grenzen und Rechte bewusst zu sein und diese kommunizieren zu können. Bei einer "Grenzverletzung" zeichnet sich die Selbstbehauptung damit aus, dass eine gewaltfreie Lösung (Kraft der Worte!) im Fokus steht. Es stehen zahlreiche Möglichkeiten der Konfliktbewältigung zur Verfügung.

Nur im Falle eines KÖRPERLICHEN Angriffs ist die Verteidigung erlaubt!

 

Was tun gegen gewalttätige Kinder (in der Grundschule)?

 

- An das Elternhaus der entsprechenden Kinder zu appellieren?

Der Erfolg dürfte recht mäßig ausfallen, da die Kinder idR die "Konfliktlösung" aus dem Elternhaus übernehmen

- Kinder (durch die Schule) bestrafen?

Das würde wohl nur weiter Öl ins Feuer gießen ("Nur weil der gepetzt hat, muss ich jetzt nachsitzen. Der kann sich morgen nach der Schule warm anziehen!").

- Betreuung durch Schoolworker / Gewaltpräventionstrainer?

Das kann nur erfolgen, wenn die Schule über das Gewaltpotential und die Vorfälle (welche von dem Schüler ausgehen) informiert wird und die entsprechenden Mittel der Schule zur Verfügung stehen (was Aufgrund klammer Kassen eher die Seltenheit ist)

 

Alle Ansätze, welche das Verhalten des Angreifers / der Eltern in irgendeiner Form beeinflussen bzw. bei denen die Eltern der Aktor sein sollen, setzen eine EINSICHT DER ELTERN voraus! Ist diese nicht gegeben, sind diese Ansätze nutzlos!

 

Teufelskreis?

 

 

 

Nein, auf keinem Fall!

ICH muss meinem Kind das Verhalten in solchen Situationen entsprechend vermitteln und ihm Wege aufzeigen, wie es sich (zuerst einmal) gewaltfrei aus der Situation löst. 

 

Wenn ein Kind sich seinem Verhalten SICHER ist, dann hat es schon eine gesunden Portion SELBSTBEHAUPTUNG getankt!

Im Falle eines tätlichen Angriffs muss es sich zu verteidigen wissen - und auch hier gilt: FLUCHT von ATTACKE!

 

Erklären Sie Ihrem Kind, das FLÜCHTEN und HILFE SUCHEN VIEL SCHLAUER ist, als einfach nur DRAUFZUHAUEN und sich (meistens zumindest) EINE ZU FANGEN!

 

Informieren Sie sich im Internet / bei Freunden / Kollegen / in der Schule nach entsprechenden Angeboten im Bereich SELBSTBEHAUPTUNG / SELBSTVERTEIDIGUNG / DEESKALATION / GEWALTPRÄVENTION!

 

Sorgen SIE dafür, dass Ihr Kind KEIN OPFER wird und sich eine gesunde Portion SELBSTBEHAUPTUNG zulegen kann!


Nur so entgeht es der OPFERROLLE, in welche Kinder schneller rein geraten, als man denkt!

 

 

 

 

 

 

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